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Bekämpfung um Leben mit Eyleen  -   Krankheit-Tagebuch 

 

Eyleen`s lange Krankensgeschichte:

 

Seit ca. 2 Jahren hat Eyleen ein Herzgeräusch, versichert die ehemalige Besitzerin, das nicht behandelt, sondern nur beobachtet werden muss. Sie hat nur 5 Monate bei uns gelebt und einiges durchgemacht, indem sie wegen der miserablen Zusammenführung (Beinbruch etc, mehr darüber demnächst hier anklicken) mit unserem Kater Blacky schwer verletzt wurde. Blacky lebt nun als Einzelkater bei meiner Mutter.

Eyleen lebte im Sommer 2005 dort und 1 Jahr später habe ich sie und Meilo besucht über eine Beziehung mit der Katzenhilfe. Ihr Frauchen und ich bleiben im regelmäßigen Kontakt. Ich frage sie oft nach dem gesundheitlichen Befund von Eyleen. Ich riet ihr, Eyleen mit Herztabletten zu behandeln, doch sie wiegelte alles ab und meinte, das sei nicht nötig, es sei alles harmlos.

Damals kannte ich mich nicht aus zum Thema Herzgeräusch. Heute weiß ich mehr darüber Bescheid (HCM usw.).

 

Von Sonntag, 22.2. bis Freitag, 26.2.2009 hat sie nicht mehr gefressen, bekam Fieber und war matt. Die Tierärztin in ihrem alten Zuhause vermutete zuerst eine Lungenentzündung, auf den Röntgenbildern waren Flecken an der Lunge zu sehen, auch etwas Wasser. Eyleen atmete heftig. Sie wurde im ehemaligen Zuhause nicht medikamentös behandelt wegen ihrem Herz. Nur ein leichtes AB.

Die Familie befand sich leider in einer Notlage und konnte sich keine weitere Behandlung für Eyleen leisten. Aus diesem Grund hat sie sich an uns gewandt. Das war gut und lieb gemeint. Wir haben Eyleen am Do, 26.2.2009 zu uns geholt, um ihr zu helfen. Wir wollten Meilo auch gerne mitnehmen, aber ich wusste, dass sein Frauchen ihn nicht hergeben würde (liebt Kartäuserkatzen über alles, steht nicht zur Debatte, Eyleen’s Gesundheit steht hier im Vordergrund). Wir hatten sie gefragt, ob Meilo und Eyleen anhänglich miteinander sind, als die beiden zusammen aufgewachsen waren. In der Tat sind die beiden durch die vielen Katzen längst auseinander gegangen, kaum noch zusammen. Also haben wir nur Eyleen mitgenommen. Meilo haben wir kurz gesehen, er hat uns leider nicht mehr erkannt und war ängstlich. Er fühlt sich unter den vielen Katzen wohl, glaube ich. Eyleen ist anders und liebt die  Menschen, braucht auch viele Streicheleinheiten.

 

Sie war sehr schwer krank und wäre fast gestorben. Wir haben mit ihr um ihr Leben mit Geld und Zeit gekämpft, waren mit ihr in einer Klinik. Der ansässige Tierarzt gab Eyleen keine Chance und hat uns heimgeschickt. Seine Diagnose: Tumor. Sie hätte nur noch kurze Zeit zu leben. Wir sollten sie erlösen, sofort oder innerhalb 10 Tage. Heute muss ich laut sagen: vielen lieben Dank an die Katzenliebhaberin Mandy (Ironies) aus Katzenforum. Ich bin sehr froh, dass ich meine verzweifelte Frage im Katzenforum gestellt habe und Eyleen nicht sofort gehen lassen habe. Am Anfang hatte Mandy ihre Vermutung ausgesprochen und uns dabei sehr unterstützt. Sie gab uns einen Tipp, doch eine Zweitmeinung einzuholen, was wir auch taten. Anja (Odin) hat mich nachts begleitet und gedolmetscht, auch ganz herzlichen Dank an Anja.

 

Die zwei netten Notdienst-Ärztinnen haben mit ihr um ihr Leben gekämpft. Eyleen hatte Wasser in der Lunge, Lungenentzündung, Lungenödem, Schnupfen, Ohrmilben, Durchfall usw. Wasser in der Lunge wurde immer mehr und Eyleen wäre beinahe erstickt. Ohne die große Hilfsbereitschaft der Ärztinnen wäre Eyleen jetzt tot. Für nichts – kein Tumor! Die TÄ hat zwar auch Schatten gesehen, meinte aber, es könne auch eine Lungenentzündung sein. Sie wollte ihr noch eine Chance geben, auch als es ihr sehr schlecht ging.
Eyleen blieb über 2 Nächte beim TA. Sie hat eine Entwässerungsspritze bekommen, da die Lungen voll mit Wasser waren, Cortison, damit sie besser Luft bekommt und ein starkes AB.

Als sie nach 2 Tagen wieder heimkam, sah sie besser aus. Bekam leider an diesem Tag 4-5x Krämpfe, wobei ich mir sehr große Sorgen gemacht habe und in der Aufregung sofort meine TÄ angerufen habe. Sie meinte, das kommt vom Streß (ehem. Zuhause, Wieder-Einleben im neuen Zuhause, Tierklinik usw.). Ach, war ich wieder beruhigt.

 

Eyleen fraß wieder, es ging ihr immer besser außer Ohrmilben und Durchfall. Sie wurde wieder verspielt und lief rum, dann erwischte sie wieder ein Schnupfen, weil ihr Immunsystem abgeschwächt war. Sie bekam am 10.3. Zylexis. Sie hustete und nieste eine Weile lang, arme Maus.

Inzwischen meinte die Tierärztin: Der Schatten auf dem Röntgenbild ist nicht konkret feststellbar, ob es sich um eine Eiterherde oder Tumorherde handelt. Eyleen bekam Medis und Spritzen, ich habe sie jeden Tag selbst gespritzt (ungern, aber ich versuchte alles Mögliche, um ihr zu helfen).

Eyleen bekam Cortison-Spritze bis Mi, 11.3. und AB-Spritze bis 12.3. – seit 12.3. keine Spritze mehr. Ihr geht es gut. Nur beim Toben macht sie manchmal auf dem Boden kurze Pause. Manchmal atmet sie komisch, dann kam eine Augenentzündung nach langem Schnupfen, sie bekam Augentropfen Floxal. Leider alle 2-3 Wochen hat Eyleen wieder mal einen Krampfanfall. Nur 1x am Tag, und dann ist alles wieder ganz normal, so als wäre nichts passiert.

 

3 Wochen später, also am 17. März gingen wir mit Eyleen zu einem Spezialist (Kardiologie in einer Tierklinik).

Eyleen’s Herz wurde geröntgt bzw. geschallt, ferner kamen noch EKG und Blutabnahme zur Untersuchung. Um das Ergebnis festzustellen, wie sich die Leukos verändern. (FIP-Test wurde auch gemacht und die Lunge geröntgt).

Resultat: keine Schatten mehr auf der Lunge. Also doch kein TUMOR!! Aufatmen.... ! Das Blutbild sieht auch viel besser aus, aber sie ist leider herzkrank.
Eyleen hat ein vergrößertes Herz, ebenso der Herzmuskel und das Herz rastet sehr schnell. Das kann nicht nur durch die Aufregung sein, meinte der TA. Sie bekam seit 17.3. Medi Atenolol, also jeden Tag 2x und nach 3 Monaten musste sie noch mal zur Kontrolle. Die Medi-Eingabe ist fast kein Problem mehr, immerhin in Aldisticks versteckt.
Ich beobachtete auch ihre Atemprobleme, wenn dies zutreffen sollte, könnte eine Allergie die Ursache sein. Oder eine Lungenentzündung.

 

Die 1. Diagnose lautet wie folgt:

1. Behandlung: (17.03.2009)
Allgemeinbefinden: obB
Herz-Kreislaufapparat: Plus 220/min
Herzauskultation: Systol HG 3/6
EKF: Frequenz: 220/min
Rhythmus: Sinus

Echokardiographie:
Linker Ventrikel ggr. hypertroph
Linke Vorkammer ebenfalls vergrößert
Subaortal Septumwulst
Dynamische Subaortenstenose
Ggr - mgr Mitralinsuffizizenz aufgrund SAM

Diagnose: Kardiomyopathie, hypertrophe, aber hämodynamisch nicht ausgeprägt wirksam

 

Hier ein paar Eindrücke ihres Leidenwegs, nun ist sie wieder eine schöne Kätzin, sie hätte vielleicht aufgegeben, weil sie sich nicht mehr geputzt hat, vor Anstrengung wäre sie knapp erstickt gewesen:

 


Ich war schockiert, dass sie auch ein Zahnstein hat.  Den Zahnstein sollen wir aber nicht sanieren können, weil sie schon zu viele Medis bekommen hat und so schwer krank war.

Arme Eyleen, sie sah immer gesünder aus. Sonst ging es ihr gut. Sie vertrug die Herz-Medikamente recht gut. Die Ohrmilben behandelte ich mit spot on, hat leider nicht geholfen, dann mit Douxo (Mizeliäre Ohr- und Hautlotion). Ich konnte eine Weile nicht alleine machen, mein Freund musste sie gut festhalten. Verständlicherweise wirkt sie immer ängstlich, wenn sie festgehalten werden muss. Ansonsten ist sie eine liebe Riesen-Schmusemaus und anhänglich. Sie wurde immer mehr zutraulich zu mir, so dass ich alleine Ohrtropfen verabreichen kann. Meine liebe Eyleen, sie ist unheimlich anhänglich und folgt mir auf jeden Schritt und Tritt.

Seit der Besserung hat sie keinen Krampfanfall mehr. Ob es wirklich am Stress lag, ich habe nicht weiter gefragt. Sie hat mal so was angedeutet, tobt aber wie immer rum. Manchmal traue ich mich nicht mit ihr groß zu spielen, weil ich nicht weiß, ob die Spielanstrengung gut für ihr Herz ist. Die Ohrmilben sind leider immer noch nicht weg, aber unsere Ärztin ist zufrieden mit ihr und Naturmedis. Den Durchfall habe ich noch nicht im Griff. Eyleen dürfte keine weiteren Medi mehr bekommen, weil sie so schwer krank war, sagte Ärztin, auch die Impfungen machen wir erst viel später. Ich wusste nicht, warum keine Kotprobe nötig war? Ich habe ihr vorgeschlagen, aber sie wollte sie nicht machen. Augen, Schnupfen, Husten, Niesen, Wunde am Oberbauch sind gut verheilt. Nur Herz, Durchfall und Ohrmilben sind noch zu schaffen.

 

Eyleen fühlt sich bei uns wohl und hat nur die Schmuserei im Kopf. Sie bekam leider wieder 3x weitere Krampfanfälle, so alle 2 Wochen. Ich weiß nicht, was es sein könnte. Zuerst kann sie nicht mehr richtig laufen, aber nach 8-10 Minuten ist alles wieder in Ordnung. Ich machte mir wieder viele Sorgen, habe einen Termin für die Nachkontrolle schon lange gebucht, der 25. Juni. Eyleen ist wirklich eine kranke Katze, ich hoffe sehr, dass sie noch lange bei uns leben darf.

 

Update am 25. Juni 2009

Wir gingen mit Eyleen zur Nachkontrolle zum Kardiologen, leider gibt es schlechte Nachricht. Das Herz hat sich verschlechtert, ist größer geworden, der Herzmuskel ist zu dick und steif. Die Prognose ist sehr zurückhaltend. Eyleen bekommt jetzt andere und noch mehr Medikamente, und zwar:

 

Die 2. Diagnose lautet wie folgt: 

2. Behandlung: (25.06.2009)
Allgemeinbefinden: obB
Herz-Kreislaufapparat: Plus 170/min, leicht unregel- und ungleichmäßig
Herzauskultation: Systol HG 2-3/6
EKF: Frequenz: 170/min
Rhythmus: Sinus mit einzelnen Supraventrikulären Extrasystolen

Echokardiographie:
Linke Kammerwand mgr hypertroph (LVdD 7mm)
Linke Vorkammer hgr dilatiert (LA/AO 2,1, vor 3 Mo 1,7l)

Diagnose: fortgeschrittene HCM mit Stauungsanzeichen

CAVE Aortenthrombose möglich. Falls akut schwere Aortenthrombose eintritt trotz der neuen Therapie, dann Prognose ganz schlecht und an Euthanasie denken. Es könnte sein, dass Eyleen nur noch ein paar Monate am Leben ist, es kann sich aber auch ein paar Jahren hinziehen, es ist nicht sicher, sagte der Kardiologe.

 

Doch HCM... Meine Nerven liegen immer noch blank, denn ich machte mir große Sorgen um sie.:(

 

Ich berichtete dem Kardiologen, dass Eyleen einige Krämpfe hatte. Die TÄ diagnostiziert eine Aortenthrombose, arme Maus, deshalb bekam sie 2x wöchentlich Aspirin dazu, um das Blut zu verdünnen.

Es könnte sein, dass Eyleen nur noch ein paar Monate zu leben hat, es kann sich aber auch ein paar Jahren hinziehen, es ist  nicht sicher, sagte der Kardiologe. Ich habe es still aufgenommen, aber an der Rezeption habe ich dann doch geheult. Einige Katzenbesitzer aus Katzenforum haben mir Mut zugesprochen, sie kann doch lange leben, wir sollen nicht hinhören, einfach weiterleben. Viele Katzen haben mit dieser Krankheit auch länger gelebt als man vorausgesagt hat. Niemand kann wirklich sagen, wie lange noch. Mut habe ich wieder. 

 

Durchfall hat sie immer noch, aber nur weiche Kots, kein Durchfall aber auch nicht gut geformt. Die Ohrmilben sind besser, sie darf Strongold bekommen, sagte Internist. Aber meine TÄ sagte nein, noch eine Weile abwarten, dann mit Surolan. Nun kümmerte ich mich um den Durchfall.

 

Der nächste Kardiologie-Termin ist Anfang Oktober, dann wissen wir mehr, wie die neue Medi-Therapie anschlägt. Eyleen hatte keinen Krampf mehr. Ich beobachte sie so gut ich kann und verwöhne sie, am Anfang merkt sie kaum, dass die 2. Medi bitter ist, 2 Wochen lang nahm sie gut Aldisticks an, aufatmen, aber leider habe ich 2 Wochen später ein anderes großes Problem mit Tablettenverabreichung. Das Verstecken in den Aldi-Sticks klappt leider nicht mehr. Diese neue Medi ist also sehr bitter, deswegen. Gekochtes Hühnchen, Käse, Fleischwurst, Rinderhack roh, Käse- und Vitaminpaste etc. ist derzeit out, weil sie sich nicht mehr traut. (Leberwurst und Maltpaste mag sie leider nicht). Egal ob aus der Napfschüssel, von der Hand, aus Versehen fallen gelassen... alle Tricks habe ich ausprobiert. In diesem Punkt entwickelt sie sich plötzlich zur intelligenteste Katze auf der Welt. Mit dem Hühnchenfilet klappt es auch nicht mehr, obwohl sie es liebt, sie kaut alles fünfmal durch und findet die Tablette. Jeden Verstecktricks verweigert sie strikt. Ich fange sie einfach ein und versuche es immer wieder. Tablette gemösert und mit Vitaminpaste gemischt, an Eyleen’s Pfote geschmiert. Ich weiß nicht, ob sie die ganze Medi geleckt hat.
Also ich finde es alleine schon schwierig das Katzenmäulchen zu öffnen. Ich habe es mit "Gewalt" gemacht. Katze festhalten, Maul öffnen und Tabletten eingeben. Danach sofort Sticks oder Futter zum Loben gegeben. Dabei und danach ging es mir nicht gut und der Katze auch nicht. Aber zum Glück vergaß sie diese Sache schnell wieder, nur wurde sie mir gegenüber immer misstrauischer. Mir bleibt auch nichts anderes übrig als ihr zu helfen. Dann ging ich zurück zu den Verstecktricks. 4 Tage ging es gut, dann wurde es immer schwieriger, weil Eyleen die Tablette wieder fand und rausspuckte. Eine große Belastung für mich, um die Tablette in sie reinzubekommen. Mein Kater ist inzwischen eifersüchtig. Eyleen wirkte immer ängstlicher mir gegenüber, sie weichte mir aus. Ich möchte ihr ungern mit Dauermedis quälen und kämpfen. Ich brauche dringend Ratschläge von unserem Kardiologen wegen der bitteren Tablette, um sie gegen eine andere auszutauschen. Doch leider ist er für 3 Wochen im Urlaub. Also sehe ich keine andere Möglichkeit als Eyleens täglich morgens und abends vorzuknöpfen und die Medis ins Maul zu geben, anschließend Margarine oder Vitaminpaste an die Nase zu schmieren, damit sie sie wegleckt. Der Schluckrefelex ist dann automatisch vorhanden und auf einmal ist Medi im Magen, 1 Minute festhalten und 5 Minuten später vertraut sie mir wieder an, lässt sich streicheln, lässt sich mit Leckerlie oder Futter als Lob verwöhnen. Der Stress wird immer weniger.


Mit den Milchprodukten wäre vielleicht leichter gewesen, aber wegen der Tablettenwirkung nicht zu empfehlen. Jemand hat bei den Tabletten gute Erfahrungen mit dem Tablettenmörser gemacht, fein zermahlen unter vieles mischen. Bei uns funktioniert es nicht. Mit Quark, Sahne, Joghurt und Hüttenkäse würde ich gerne mal ausprobieren, aber eine Tablette sollte man nicht zusammen mit Milchprodukten einnehmen. Das mindert die Wirkung oder hebt sie sogar auf!!! Der Kardiologe meldet sich nicht. Ich war bei unserer TÄ, sie sagte, es ist in Ordnung wenn man die Tablette mit Vitamin- oder Käsepaste auf die Pfote gibt.

 

Diese bittere Tablette hat Eyleen gut getan, sie hat bis jetzt keinen Krampf mehr. Sie macht einen guten Eindruck, immer ein bisschen lebhaft und ihre Atmung hat sich fast normalisiert. Fast schon wie eine gesunde Katze, sie ist zäh. Ich habe noch nicht diese bittere Tablette zu Atenolol getauscht. Der Kardiologe meinte, wenn es nicht klappt, dann zurück Atenolol (mehr, statt 1/8 sollte 1/6 genommen werden). Sie vertraut mir und weiß, dass es schnell vorbei geht. Dann bekommt sie zur Belohnung immer was Feines. Meine liebe Eyleen, danke für dein Vertrauen. Ich wünsche mir, sie bleibt so lange wie möglich bei uns.

 

Ich warte auf die nächste Schallung erst im Oktober, weil die Tablette bei Eyleen gut angeschlagen hat. Dann sehen wir weiter, welche Medi wir nach Schallung nehmen werden/sollen.

 

Ich halte Euch weiter auf dem Laufenden. Dann in kürze Texte, mein Bericht war ja lange und ausführlich.

 

Update am  15. September 2009

Der nächste Kardiologie-Termin zur Nachkontrolle ist nun gebucht, am Do, den 8.10.2009. Ich drücke die Daumen, dass es Eyleen besser geht. 2. Beim Ultraschall gab's keine guten Nachrichten, deshalb brauche ich intensives Daumendrücken.

 

Update am 20. Oktober 2009

Eyleen und ich waren am 8.10.2009 bei der Kardiologie,  zum 3. Mal. Der Kardiologe ist ein ganz Netter und freut sich, dass Eyleen noch da ist. Bei der Untersuchung stellte er fest, daß die Herzzustände unverändert geblieben sind. Die Medi-Therapie hat Eyleen gut angeschlagen und  bis jetzt hat sie keinen Krampf mehr. Sie macht einen guten Eindruck. Nur die bittere Tablette Dilzem soll nur morgens etwas erhöht verabreicht werden, also 1/6 auf ¼. Ansonsten bleibt die Therapie unverändert gleich. Leider bleibt das Risiko nach wie vor bestehen und wir müssen Eyleen weiterhin gut beobachten. Sie tobt rum, ist topfit und frisst gut. Als ich dem Kardiologen gegenüber vom Zahnstein erwähnt habe, meinte er, Eyleen soll unter Narkose den Zahnstein entfernen lassen, aber aufgrund ihres instabilen Herz ist es noch zu früh. Wir warten bis März/April 2010, bis sie eine 4. Schallung-Kontrolle erhält, dann wissen wir mehr, auch hinsichtlich Zahnsteine.

 

Die 3. Diagnose lautet wie folgt: 

3. Behandlung: (08.10.2009)

Vorbericht:

Kontrolle Herz HCM unter Dilzem 60mg 2x tgl. 1/6 sowie Dimazon 10mg 2x tgl. 1/2 Tablette und Aspirin 100mg 2x wöchentlich 3/4 Tablette.

Seit Umstellung auf Dilzem klinisch dtl. gebessert, keine Krämpfe mehr gehabt.


Allgemeinbefinden: obB
Herz-Kreislaufapparat: Plus 180/min, regel- und gleichmäßig
Herzauskultation: Systol HG 3/6

 

Ultraschall-EKG

Frequenz: 180/min

Rhythmuts: Sinus

Echokardiographie:
Linke Kammerwand mgr hypertroph (LVdD 6,4mm)

Ventrikelseptum leicht hypertroph (5 mm)
Linke Vorkammer hgr dilatiert (LA/AO 2/1)

Diagnose: HCM im Vergleich zu vor 3 Monaten unverändert

Therapie weiter wie bisher.

 

In den letzten 3 Monaten scheint sich der Zustand des herzens bei Eyleen stabilisiert zu haben, allerdings ist nicht von einer messbaren Größenverbesserung in der Zukunft auszugehen.

Kontrolluntersuchung sonographisch in 6 Monaten, bei Verschlechterung früher.

 

Update am 29. April 2010

Der nächste Kardiologie-Termin zur Nachkontrolle ist nun gebucht, am Do, den 6.Mai 2010. Ich drücke die Daumen, dass Eyleen`s Zustand stabil bleibt. Sie tobt so wild rum und ist wieder so eine Komikerin beim Spielen oder Austoben wie damals als sie so jung bei uns war.

 

Update am 16. Mai / 15. Juni 2010

Wir waren mit Eyleen beim Kardiologen. Ihr Herz bleibt stabil, das heißt nicht besser und nicht schlechter.

 

Ich brauche jetzt einen Rat mit ihren Zähnen. Sie hat oft Zahnentzündungen, man merkt es auch an ihrem Mundgeruch. Das ist auch blöd für ihr Herz. Sie bekommt Antibiotika und in zehn Tagen hat sie eine Wiedervorstellung beim Stamm-Tierarzt. Bei einer Narkose könnte es sein, dass sie daran stirbt, weil das Herz so krank ist, dass es das Endstadium war.

Jetzt würde ich gerne wissen, ob ich noch irgend etwas machen kann. Soll ich ihr mehr rohes Fleisch geben? 

 

Ab und zu habe ich immer noch Schwierigkeiten bei der Tablettengabe Sie mag die Aldisticks manchmal nicht mehr, wenn sie die Tabletten entdeckt hat. Eigentlich liebt sie die. Verstecken in verschiedenen Lebensmitteln zb Leberwurst, Käse, Hackfleich etc. ist chancenlos.  Wir müssen seit Anfang Mai es mit Pilleneingeber oft 3-4 mal probieren, das ist für mich irgendwie grausam und für mich selbst auch eine Quälerei. Vielleicht habt ihr noch ein paar Tipps. Ich danke Euch herzlich dafür. Seit 15. Mai geht`s mit den Sticks wieder gut.

 

Ansonsten bin ich froh, dass es Eyleen nach dem Kardiologen-Besuch wieder gut geht, sie war 1 Tag nicht gut drauf und verweigerte die Tabletten. Es war eine Horrorzeit für sie. Ich musste nur heulen, aber jetzt ist wieder alles ok. Ich liebe Eyleen, sie ist eine liebe Schmusemaus.

 

Die 4. Diagnose lautet wie folgt: 

4. Behandlung: (06.05.2010)

Vorbericht:

Kontrolle nach 6 Monaten

Kardiomyopathie mit Stauung der linken Vorkammer

Klinisches Befinden bezüglich der Atmung it gut, die Zähne entwickeln mgr. Zahnstein.

Patientin bekommt nach wie vor Dilzem 60mg 2x tgl. 1/6 sowie Dimazon 10mg 2x tgl. 1/2 Tablette und Aspirin 100mg 2x wöchentlich 3/4 Tablette.


Klinische Untersuchung:

Allgemeinbefinden: Ggr. gestört
Herz-Kreislaufapparat: Plus 180/min,
Herzauskultation: Systol HG 3/6

Atmung: Ggr vertieft


Echokardiographie:
Linker Ventrikel mgr hypertroph (LV Wd 7,1mm, IV Sd 5,9mm)
Linke Vorkammer mgr-hgr vergrößert (LA/AO 16,9/9,1mm= 1,9/1)

Subaortal Septumwulst

Dynamische Subaortenstenose

Ggr-mgr Mitralinsuffizienz aufgrund SAM (systolie anterior Movement)
 

Therapie weiter wie bisher und erneute Kontrolle in 6 Monaten

 

 Update so nach langer Zeit

für 5 Behandlungen am 25.11.2010, 01.06.2011 und 24.11.2011, 28.06.2012 & 04.04.2013

 

Bei der 6., 7.  und  8.  Behandlung ist ihr Herz etwas vergrößert und dann lang fast gleich geblieben wie oben bei 5. Behandlung.

Bei der 9. Behandlung am 04.04.2013 wurde ihr Herz vergrößert festgestellt, worüber ich so traurig war. Aber es geht ihr gut und man sieht ihr nicht an, dass es ihr schlecht geht. Sie frisst gut und spielt gern, sie ist wirklich topfit. Wenn es bei der Toberei zuviel ist, dann hustet sie mal. Aber nur ganz kurz, als wäre nichts gewesen. Wie eine gesunde Katze. Der Kardiologe weiß auch nicht, warum ihr Herz vergrößert ist.

Sie muss ihre Tabletten regelmäßig bekommen, da bin ich auch sehr konsequent. Manchmal kann ich dann auch sehr hart sein, wenn sie ihre Sticks mit den Tabletten nicht fressen will. Dann muss ich mit dem Pilleneingeber ran, damit sie ihre Medis drin hat. Das kommt aber selten vor.

Es klappt mit den Sticks und den versteckten Medis sehr gut.

Dann müssen wir wohl ganz gut auf unsere liebe Prinzessin aufpassen.

 

* Bericht am 25.11.2010, hier anklicken...

* Bericht am 01.06.2011, hier anklicken...

* Hier 3 Berichte in einem, hier anklicken….

 

 

Update für 10. Kardiologie-Behandlung am 08.08.2013

Vor allem wegen der Hitze ging es Eileen einige Male schlecht.

Auch wenn sie gut frisst und läuft, gibt es auch Schwierigkeiten durch die Hitze. Als sie einmal erbrochen hatte, da war es so schlimm, dass ich gedacht habe, dass sie das nicht überlebt wegen der Atemnot. Ich hatte meine Stamm-Tierärztin im Notdienst am späten Abend angerufen, doch wir sollten etwas abwarten, wir sollten ihr den Stress wegen der Fahrt ersparen. Am nächsten Tag habe ich den Stamm-Kardiologen ( er kommt aus Frankfurt und hat einige Kardiologie-Termine in Höhr-Grenzhausen)  angerufen. Wir wollten nach Höhr-Grenzhausen fahren, doch leider war unser Stamm-Kardiologe im Urlaub.

Dann sind wir zur Tierklinik nach Neuwied gefahren, wo ich kürzlich erfahren habe, dass dort auch eine Kardiologie vorhanden ist. Das ist super. Eileen wurde dort geröntgt und ultra geschallt. Ihr Herz ist fast gleich geblieben wie bei der letzte Untersuchung am…, aber sie hatte jetzt ein Lungenödem. Hm… deshalb hustete sie ab und zu mal. Es war gut, dass wir sofort zur Tierklinik gefahren sind, statt abzuwarten.

Eileen blieb dort von morgens bis abends. Sie ist noch fit. Der Arzt sagte auch, wenn es öfters vorkommt und es ihr immer schlechter geht, dann müssen wir mit ihrem Ableben rechnen. Das tat uns sehr weh.

Wir versuchen sehr gut aufzupassen. Und wegen den Medis achte ich mit Argusaugen drauf, damit diese im Magen landen. Wir hoffen, dass sie noch lange leben darf. Sie ist durch die erweiterten Medikamente wieder die Alte, tobt und frisst sehr gut wie eine gesunde Katze. Auch die Hitze ist schon seit Wochen nicht mehr da, Es geht ihr gut. Bald ist September, das ist gut für Eileen ;-)

Ich halte euch gerne auf dem Laufenden…

 

* Den neuen Bericht hier anklicken zum Lesen… (Bericht kommt demnächst hier hinzu)

 

 Letzte Update für 11. Kardiologie-Behandlung im November 2013

Als es ihr im August nicht gut ging, sind wir mit ihr in die Tierklinik gefahren.  Der Tierarzt meinte, dass es nicht gut aussieht. Das wollten wir nicht glauben. Wir haben alles für sie getan. Wir haben mit Argusaugen auf sie aufgepasst, haben ihr die Medikamente regelmäßig gegeben und es hat im Grunde alles gut geklappt.

 

Sie war fit und hat wie immer gefressen. Sie wurde aber immer ruhiger. Ich dachte, es liegt daran, dass jetzt Winter wird. Als sie dann wieder schlecht gefressen hat, sind wir direkt zum TA. Dort musste sie fünf Tage bleiben und war überglücklich als sie wieder nach Hause durfte. Obwohl sie in der Klinik auch nichts gefressen hat, war die Hoffnung, dass sie bei zu Hause besser frisst. Sie war ja immer eine gute Fresserin und Bettelkönigin. Leider fraß sie auch bei uns nichts. Sie trank auch immer weniger.

 

Fast den ganzen Tag für 3 Tage hat sie sich unter dem Sofa versteckt und ging nur auf Katzenklo, dass ich extra in die Nähe gestellt hatte.

Sie war immer so aufgeschlossen und hat sich über Besuch gefreut und sich da ein paar Streicheleinheiten abgeholt, die ich ihr nicht geben konnte, weil ich nicht 24 Stunden streicheln und schmusen kann. ;-)

 

Ich habe dann die Tierärztin telefonisch angefleht Eyleen zu helfen. Sie meinte, sie könnte es nicht.

Ihr Herz sei vergrößert und stark geschädigt.

Sie hat alles zusammen acht Tage nicht mehr gefressen. Der Tierarzt in der Tierklinik konnte ihr nicht mehr helfen und deshalb wurde sie vor weiteren Leiden erlöst.

 

Eileen ist am Donnerstag, 21.11.2013 um 15.30 Uhr über die Regenbogenbrücke gegangen.

 

Eyleen hat nach ihrer schlimmen HCM-Krankheit im Februar 2009 fast 5 Jahre weiter gelebt.. Sie fehlt uns sehr und wir lieben sie sehr und sie bleibt in unseren Herzen. Eyleen wurde vielleicht 10 Jahre alt. Da wir nicht genau wissen, wann sie geboren wurde, haben wir den 1. Mai 2004 angenommen. Vielleicht wurde sie aber auch schon im Dezember 2003 geboren.

 

In tiefer Trauer

Claudia

 

* Den neuen Kardiologie-Bericht hier anklicken zum Lesen… (Bericht kommt demnächst hier hinzu)

 

 

 

 

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