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Milo`s Fieber… (16.07.05) 

 

Kaum als sie bei mir eingezogen waren, bereiteten die Beiden mir Sorgen. 

 

Milo war beim Einzug sehr wild, freute sich aber sehr auf sein Wiedersehen mit Tamino. Nach 2 Tagen kam mir Milo jedoch verdächtig vor, wurde sehr ruhig und wollte meistens nur noch auf meinen Schoß. Von Anfang an fasste er zu mir Vertrauen. Charakterlich gesehen ist er sehr verschmust, aber zu diesem Zeitpunkt meiner Meinung nach ein wenig übertrieben. War er vielleicht krank? Diese Art ist typisch bei den Katzen, wenn sie krank sind: sie gehen in ihr Versteck unter dem Sofa/Bett und distanzieren sich von den Menschen. Bei Milo war dies genau im Gegenteil. Mein Freund jedoch erahnte und schalt auf Alarmstufe 1. Milo’s Nase war heiß. Es hiess, sofort den Notdienst anzurufen und mit Milo zum Arzt zu fahren. Meine liebe hörende Freundin kam ebenfalls, zum Dolmetschen. Die Besprechung mit dem Not-Tierarzt war sehr gut. Milo hatte knapp 40 °C Fieber sowie Mandelentzündung. Er fraß nach wie vor normal, zwar etwas weniger, aber recht gut. Weil ich das nicht sofort erkannt habe, ließ mich der Tierarzt wissen, wenn er nicht behandelt worden wäre, könnte er sterben. Oh nein. Milo’s Verhalten war für mich so interessant, genau wie bei Mopsy. Auch als Mopsy krank war, kam er zu mir auf den Schoß. Milo bekam sofort eine Spritze und musste für eine Woche Antibiotika zu sich nehmen. Er wurde schnell wieder gesund und war bald wieder mit seinem Bruder auf Wildjagd durch die Wohnung. Milo kommt nach wie vor gerne zu mir auf den Schoß und ist schmusig wie eh und je. Nun ist mir klar geworden, dass es von Katze zu Katze unterschiedlich verläuft, wenn sie krank werden. Also passe ich jetzt besser auf, mein lieber nuckelnder Milo. 

 

    

Kranker Milo unter dem Lampenschirm, Sonne gefällig?

Tamino wacht über seinen Bruder

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 © Copyright: www.claudia-katzen.de - Claudia Krämer