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Massentierhaltung... ich bin auch dagegen...

 

Massentierhaltung... ich bin auch dagegen...

Jeder Tierschutzverein und jedes Tierheim kennt wohl das Problem der privaten Massentierhaltung.

Eingegriffen wird erst, wenn es auf gut Deutsch gesagt "bis zum Himmel stinkt".

 

Viele Meinungen haben mich auch sehr bewegt. Die Abgabe an Privatleute ist leider auch nicht besser!

Weißt du, ob das noch „innerhalb des Tierschutzes ist“ wenn jemand viele Katzen z. B. 20, 30 oder 40 hält? Auch wenn sie sauber pflegt, alle Katzen kastriert sind und viele Klos und Katzenbäume gestellt sind, ist prima zwar viel besser als bei armen Menschen mit Katzenelend. Ich bin aber trotzdem etwas dagegen.  Wenn ich da was zu sagen hätte, würde ich das anders machen. Ich finde, ab 20 Katzen zu halten ist nicht normal. Ich finde auch, dass die Katzen im ganzen Haus herumlaufen dürften. 1-2 Zimmer geschlossen oder sie leben viel draußen wären okay.

 

Aber ich frage mich, ob eine verrückte Katzenmama es auch bei 20-40 Katzen schafft. Meine 3 Katzen z.B. lieben es, stundenlang auf meinen Schoß zu dösen und brauchen viele Schmusestunden. Ich finde, bei einer Familie mit vielen Katzen geht es ein bisschen zu  wie im Katzen- oder Tierheim. Nur hat ein Tierheim mehr Personal und die Tiere bleiben dort nur während der Zeit der Vermittlung.

Im Falle einer privaten Massentierhaltung bleiben die Katzen für immer. Ich weiß, einige Menschen  meinen es gut und wollen helfen. Aber ich bin mir da nicht sicher. Ansteckungskrankheiten kommen in solcher Menge bestimmt vor, wie z.B. Fip, Erkältung, Ohrmilben etc.

Ich finde es passt gut, wenn z.B. ein Streuner oder eine nicht so verschmuste Katze bzw. Wildkatzen dort leben, die auch froh sein können, dass sie Futter und ein warmes Plätzchen bekommen und wieder frei rumlaufen. Das befürworte ich.

Die nächste Überlegung ist auch, ob die Leute bei einer Haltung von 20 bis 40 Katzen auch diese beim Tierarzt untersuchen lassen, das Fressen und die Verdauung bei jeden einzelnen kontrollieren können?

 

Es gibt leider Menschen, die in ihrer falschen und übertriebenen Tierliebe alles aufnehmen, was ihnen über den Weg läuft. Irgendwann verlieren sie dann den Überblick, trauen sich aber wohl nicht mehr, um Hilfe zu bitten. Teilweise sind sie sogar davon überzeugt, dass es den Tierchen doch gut geht!!!

Auch wenn sie ab und zu mal behandelt wird, aber wenn die 10 Katzen gleichzeitig krank sind, dann schafft kein Mensch die Arztkosten und Medikamente und alles was dazugehört zu finanzieren. Bis auf ein paar Ausnahmen.

Ich finde es gut, wenn jemand herrenlose Katzen bei sich aufnimmt. Ich denke aber, sie sollte sie weitervermitteln, besonders schmusebedürftige Katzen, die auch ein gutes Zuhause brauchen.

 

Bei einer schlimmen Katzenelend muss unbedingt gehandelt werden. Bei einer sauberen Massentierhaltung müssen die Menschen sich auch vorher gut überlegen, ob sie 20-40 Katzen halten  und die volle Verantwortung übernehmen können?!

Ich habe 3 „kranke“ Katzen, aber meine zwei Katzen sind  im Vergleich zu meiner dritten Katze nicht so schlimm krank. Anfangs waren sie oft beim TA, bis wir den Grund wussten,  dass sie eine Futtermittelallergie haben. Damit kann ich leben. Eyleen hat HCM, muss regelmäßig eine Kontrolle beim Kardiologen machen. Eine Kontrolle  kostet ca. 95-150 Euro. Dann kommen noch Behandlungskosten z. B. beim Durchfall, Ohrmilben usw. hinzu. Wenn ich ein großes Haus mit einem großen Garten und viel Geld hätte, würde ich höchstens für 6 bis 8 Katzen sorgen. Zur Not vielleicht 10, aber nicht mehr. Käme ich über diesen Zahl hinaus, kämen die Katzen dann zur Vermittlung.

 

 

 

 

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 © Copyright: www.claudia-katzen.de - Claudia Krämer